Knaus Tabbert GmbH geht mit der 48 Volt-Technologie neue Wege in der Stromversorgung von Freizeitfahrzeugen.

Zusammen mit der Bosch Engineering GmbH wird die Entwicklung eines 48 Volt‐Bordnetz‐Systems vorangetrieben. Ziel ist die Verbesserung der Autarkie von Campern und Wohnwagen sowie die Öffnung hin zur Elektromobilität in diesem Segment.

Die Idee

Knaus Tabbert COO/Geschäftsführer Werner Vaterl: „Als einer der führenden Hersteller von Freizeitfahrzeugen in Europa sehen wir uns als Innovationstreiber der Branche. Die Bosch Engineering GmbH, eine hundertprozentige Bosch‐Tochter, ist gerade beim Thema 48 Volt‐System der ideale Partner für uns. Gemeinsam werden wir an der Zukunft des Caravanings arbeiten – unsere vor fünf Jahren begründete MISSION TEC geht weiter. ‟

Und Frank Schmidt, Executive Vice President Bosch Engineering GmbH, ergänzt: „Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung als Entwicklungsdienstleister haben wir zahllose maßgeschneiderte Mobilitätsprojekte gemeinsam mit Partnern und für Kunden umgesetzt. Daher freuen wir uns besonders, mit der Knaus Tabbert GmbH einen Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Ambitionen teilt und mit uns dieses Projekt gemeinsam vorantreibt.“

Die 48 Volt-Technologie als Vorreiter

Der Traum von einsamen und unberührten Stellplätzen stellt Caravaner oft vor große Herausforderungen. Die notwendige Energieversorgung ist an diesen Orten nicht zu finden.. Die Entwicklung eines innovativen 48 Volt‐Systems dagegen schafft die Grundlage für längeres autarkes Caravaning, ohne auf wesentliche Komfortmerkmale verzichten zu müssen.

Camper können künftig mit 48 Volt‐Bordspannung deutlich länger als bisher ohne externe Stromquelle auch an entlegenen Orten die Abgeschiedenheit genießen. Zudem gilt ein 48 Volt‐System als Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur E‐Mobilität, die teilweise auch für Reisemobile vorstellbar ist.

Für Knaus Tabbert ist diese Zusammenarbeit ein weiterer Meilenstein der „MISSION‟, um den Freizeitfahrzeugbau weiter zu revolutionieren. Der Reisemobil‐ und Wohnwagenhersteller ist damit zeitgleich mit der Automobilindustrie auf dem Weg, die zukunftsweisende Technologie zu etablieren. Diese ist in einigen Pkw-Modellen, wie dem Hyundai Tucson 48 Volt bereits etabliert.

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
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