Die Route 66 – Synonym der Mobilität in den Vereinigten Staaten.

Die Mutter aller Straßen beginnt in Chicago und führt bis nach Los Angeles. Ein kleines Stückchen dieser Route 66, die Metropole Chicago und das Städtchen Pontiac sind Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte.

Breakfast in America

Das Lou Mitchells ist ein echtes Route-66-Restaurants. Gleich ums Eck von der Union Station am 565 Lincoln Blvd. gelegen, wurde 3 Jahre vor der Eröffnung der Route 1933 gegründet. Es geht robust zu und ist allein schon wegen der besonderen Atmosphäre einen Besuch wert.

Pontiac, Illinois

Pontiac ist der Name für eine Automarke von General Motors, die im Zuge der letzten Krise 2010 gestrichen wurde. Pontiac ist auch der Name eines Häuptlings vom Stamm der Ottawa. Und Pontiac ist der Name des ersten Städtchens an der Route 66 nach Chicago.

Ein wunderbarer Fleck, der so manches nordamerikanische Klischee erfüllt. Mit einer gepflegten Innenstadt, die mit Einzelhandelsgeschäften und Restaurants um die Gunst der Konsumenten wirbt. Mit sauberen Häusern in den Vierteln und einer regen Kunst- und Kulturszene. Gerade mal 2 Autostunden von Chicago entfernt, sodass dieser Kurztrip auf der Route 66 bestens an einem Tag absolviert werden kann.

Den Besuchern springen sofort die „Wall-Paintings“ sowie die kleinen, bunt bemalten automobilen Miniaturen an fast jeder Ecke des kleinen Zentrums von Pontiac ins Auge. 21 Bilder von bekannten und unbekannten Künstlern verzieren die Wände von Pontiac, mit einheimischen wie international populären Motiven.

Museen in Pontiac

Echte Autofreaks sind mit zwei Museen zu begeistern. Das Route 66 Museum in der ehemaligen Feuerwache und ein mit großem Enthusiasmus privat geführtes Pontiac Oakland Auto Museum. Das Route 66 Museum rühmt sich, USA-typisch, mit der größten Sammlung von Exponaten der „Motherroad“ in Illinois.

Neben vielen Fotos, Modellen, einem VW Bulli und persönlichen Stücken ist das Highlight der zum Wohnmobil umgebaute Schulbus des Künstlers Bob Waldmire, von dem auch eines der Wandgemälde stammt. Cineastische Berühmtheit erreichte der VW Bulli von Waldmire, der im Museum ausgestellt ist, als „Fillmore“ im Film „Cars“.

Tim und Penny Dye sind die Initiatoren des Pontiac Oakland Auto Museums. Ein Kleinod automobiler Leidenschaft für die Marke Pontiac. Von der Kutsche bis zum Rennwagen, von Blechschildern bis hin zu einer über 2.000 Öl-Dosen umfassenden Sammlung finden sich Erinnerungen an eine populäre Marke, die so nicht in Vergessenheit geraten wird.

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
Dietmar Stanka

Letzte Artikel von Dietmar Stanka (Alle anzeigen)