Der japanische Automobilhersteller Nissan hat eine E-Fahrer-Etikette für Neueinsteiger und EV-Enthusiasten zusammengestellt.

Die neun aufschlussreichen Tipps können problemlos angewendet werden und beziehen sich alltägliche Situationen.

„Das elektrifizierte Fahrerlebnis entwickelt sich im Zuge der technologischen Entwicklungen ständig weiter, so dass sich die etablierten Straßenverkehrsregeln nicht immer mit den Gewohnheiten von Elektroauto-Fahrer vereinbaren lassen”, sagt Brice Fabry, Zero Emission & Ecosystem Manager bei Nissan Europe. „Die Einstellung zur persönlichen Mobilität ändert sich schnell. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir die Nutzung für alle Fahrer komfortabel gestalten und uns gegenseitig vorwärts bringen”, erklärt Fabry weiter.

  1. Sharing is Caring

Hilf anderen indem Du dein Know-how zum lokalen Ladenetz teilst. Nutze dafür Apps und Foren, um die Tipps anderer EV-Fahrer aus der Umgebung durch deine Lade-Hotspots zu ergänzen.

  1. Nimm Rücksicht auf andere E-Fahrer

Zieh an öffentlichen Ladepunkten nie den Stecker anderer E-Autos. Solltest Du zu Hause eine eigene Ladestation haben, dann biete diese doch deinen Nachbarn an, natürlich unter Berücksichtigung aller Sicherheitsmaßnahmen.

  1. Vermeide böse Überraschungen

Falls Du dein E-Auto nicht laden musst, dann parke auch nicht auf einem öffentlichen Ladeplatz. Du würdest ja auch nicht einfach so vor einer Zapfsäule parken. E-Fahrer sind auf den freien Zugriff an die Ladestation angewiesen. Daher nehme Rücksicht und überlege genau, wie lange Du eigentlich laden musst.

  1. Pass gut auf deinen Akku auf

Bei längeren Standzeiten sollte der Akku nicht komplett entleert sein. Damit vermeidest Du einen frühzeitigen Kapazitätsverlust und entsprechende Auswirkungen auf die Reichweite je Batterieladung. Falls möglich, parke dein Auto in einem geschlossen und temperierten Ort. Zudem wird empfohlen, den Akku alle 90 Tage auf 80% der Ladekapazität zu laden und dabei den Long-Life-Mode (80%) anzuwenden.

  1. Plane deine Ladestopps

Wenn Du eine längere Reise unternimmst, dann plane zunächst deine Route. Nutze dafür einen der vielen Kartendienste, die auch die verfügbaren Ladepunkte entlang der Strecke ausweisen.

  1. Brauchst Du nur wenig Strom? Hinterlasse eine freundliche Nachricht

Wenn Du nicht allzu lange an einer öffentlichen Ladestation aufladen musst, warum hinterlässt Du nicht für den nächsten E-Fahrer eine nette Nachricht an der Windschutzscheibe oder am Ladegerät. Damit weiß dieser, wie lange er warten muss. Wir garantieren: Damit zauberst Du ihm ein Lächeln ins Gesicht!

  1. Überprüfe regelmäßig Reifendruck und Fahrmodus

Um besonders energieeffizient zu fahren, schalte das Auto in den Energiesparmodus und stellen den vom Hersteller empfohlenen Reifendruck ein.

  1. Entdecke die unterschiedlichen Ladeoptionen

Ein Elektroauto ist wie eine schlafende Katze: 20 Stunden am Tag ist es inaktiv. Warum nutzt Du die Zeit während des Ladens nicht für andere Dinge. Ganz gleich, ob es sich um eine öffentliche Schnellladesäule, eine heiminstallierte Wallbox oder eine normale Haushaltssteckdose handelt: Du kannst dein Elektroauto überall dort aufladen, wo es einen Anschluss zum Stromnetz gibt, genau wie bei deinem Smartphone.

  1. Behandle öffentliche Ladestationen pfleglich

Behandle die öffentliche Ladeinfrastruktur genauso, als wäre es deine eigene. So wird diese für lange Zeit einwandfrei funktionieren.

Dietmar Stanka