Die Kaufprämien von Elektroautos wurden durch die Bundesregierung deutlich erhöht.

Wir haben uns die im Moment verfügbaren E-Autos bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro genauer angesehen, denn die erhalten die höchste Förderung von 6.000 Euro. So darf der Basispreis inklusive Mehrwertsteuer bei 47.600 liegen.

BMW i3s, Portugal, Lissabon

BMW i3s

BMW i3

Mit einer Batteriekapazität von 42,2 kWh soll der BMW i3 bis zu 260 Kilometer weit kommen. Den agilen Fahreigenschaften und der eigenwilligen Karosserie stehen der hohe Preis und der nur durch das Öffnen der vorderen Türen hintere Einstieg entgegen. Der BMW i3 startet mit 125 kW (170 PS) bei 38.000 Euro, der i3s mit 135 kW (184 PS) liegt bei 41.600 Euro.

DS 3 Crossback

DS 3 Crossback

DS 3 Crossback E-Tense

Den mit 38.390 Euro teuren Franzosen haben wir bereits vorgestellt, deshalb hier der Hinweis zum Artikel über den DS 3 Crossback E-Tense.

e.GO Life

e.GO Life

e.GO Life

Mit drei Leistungsstufen, 2D mit 20 kW (27 PS), 4D mit 40 kW (54 PS) und 6D mit 60 kW (82 PS) ist der von einem Startup der TU Aachen entwickelte e.GO Life perfekt für den urbanen Verkehr. Trotz einer Preiserhöhung startet der kleine Flitzer bei gerade einmal 17.600 Euro. Die stärkeren Modelle kosten 20.600 respektive 21.900 Euro. Laut Herstellerangaben liegen 400 feste Bestellungen und 3.100 Vorbestellungen vor.

Honda e

Honda e

Honda e

Nach einer ersten Ausfahrt mit dem Honda e weisen wir auch bei diesem Modell auf unseren Fahrbericht hin. Mit 100 kW (136 PS) startet der Japaner bei 33.850 Euro, die 113 kW (154 PS) starke Advance-Version kostet 36.850 Euro.

Hyundai Ioniq Elektro

Hyundai Ioniq Elektro

Hyundai Ioniq Elektro

Seit 2016 ist der Hyundai Ioniq Elektro auf dem Markt. Wegen großer Nachfrage beträgt die Wartezeit immer noch rund ein Jahr, sodass Hyundai im Ausgleich für die Besteller eine Übergangslösung in Form eines anderen Ioniq-Modells anbot. Der rein elektrische Ioniq startet bei 34.900 Euro und soll mit seinem 38,3 kWh fassendem Akku 310 Kilometer weit kommen.

Hyundai Kona Elektro #roadtoparis

Hyundai Kona Elektro

Hyundai Kona Elektro

Mit dem Kona Elektro fuhren wir von Paris nach Frankfurt und weisen deshalb auf die Story über diesen Roadtrip hin. Der rein elektrische Kona kostet in der Basis mit 100 kW (136 PS) 34.400 Euro, als Spitzenmodell mit 150 kW (204 PS) 41.400 Euro.

Kia e-Niro

Kia e-Niro

Kia e-Niro

Mit dem Kia e-Niro waren wir im Dezember 2018 an der Coté d’Azur unterwegs. Mehr über den Koreaner im Fahrbericht. Ebenso wie der Hyundai Kona Elektro verfügt der e-Niro über die Leistungsstufen 100 kW für 35.290 Euro und 150 kW für 39.090 Euro.

Kia e-Soul

Kia e-Soul

Kia e-Soul

Die technischen Features des Kia e-Soul sind mit denen des e-Niro eng verwandt. Der kubisch geformte Elektroflitzer ist ein cooles Gerät mit Alleinstellungsmerkmal. Der e-Soul hat die gleichen Leistungsaggregate wie der e-Niro und kostet mit 100 kW 33.990 Euro und mit 150 kW 37.790 Euro. Die Reichweiten sollen bei 278 respektive 453 Kilometern liegen.

Mini Cooper SE

Mini Cooper SE

Mini Cooper SE

Der Mini Cooper SE tritt in die Fußstapfen des BMW i3s und verfügt über die gleiche Leistung. Im Gegensatz zum BMW muss sich der Engländer aber mit 32,6 kWh Batteriekapazität begnügen. Damit soll eine Reichweite von 270 Kilometer erzielt werden. Im Verhältnis zum Einstiegspreis von 32.500 Euro ist diese entweder zu gering oder der Preis zu hoch. Zudem ist das für einen Mini typische mäßige Raumangebot für die Fondpassagiere und das Gepäck zu bemängeln.

Nissan Leaf

Nissan Leaf

Nissan Leaf

Den Japaner, ein Klassiker unter den Elektroautos, haben wir bereits getestet und weisen auf den Fahrbericht des Nissan Leaf hin. Der Leaf kostet mit 110 kW (150 PS) 36.800 Euro, mit 160 kW (217 PS) 44.700 Euro.

Opel Corsa-e

Opel Corsa-e

Opel Corsa-e

Der neue Corsa ist mit drei verschiedenen Antriebsarten erhältlich. Neben dem Benziner und dem Diesel startet Anfang 2020 der 100 kW (136 PS) starke Opel e-Corsa ab 29.900 Euro durch. Die Schnelllademöglichkeit bis zu 100 kW sowie LED-Matrix-Scheinwerfer sind besondere Highlights des Rüsselsheimers. Die Reichweite soll bei 330 Kilometern liegen.

Peugeot e-208

Peugeot e-208

Peugeot e-208

Auch beim Peugeot 208 schlagen drei Herzen unter der Haube. Technisch sind der e-Corsa und der e-208 Zwillinge, die sich aber in ihrem Auftritt deutlich unterscheiden. Der 100 kW starke Franzose kostet 30.450 Euro und soll mit seinem 50-kWh-Akku bis zu 340 Kilometer weit kommen.

Renault Zoe Elektroautos

Der Renault Zoe

Renault Zoe

Der Franzose gehört neben dem Nissan Leaf zu den Klassikern unter den kompakten Elektroautos. Er ist mit den Leistungsstufen 80 kW (109 PS) ab 29.990 Euro und 100 kW (135 PS) ab 33.990 Euro erhältlich. Wer die Batterie lieber monatlich mietet (41 kWh für 72 Euro, 52 kWh für 124 Euro), spart in der Anschaffung 8.090 Euro. Der ADAC hat für seine Mitglieder zudem ein spezielles Leasing-Angebot für den Renault Zoe im Angebot.

Seat Mii Electric

Seat Mii Electric

Seat Mii Electric

Seat, Skoda und VW teilen sich im Kleinstwagen-Segment elektrischer Automobile Karosserie und Plattform. Da wir den Wolfsburger e-up! bereits ausführlich getestet haben, hier die wesentlichen Eckdaten des Spaniers. Er kostet 20.650 Euro und kommt mit dem 36,8 kWh fassenden Akku bis zu 259 Kilometer weit.

Skoda Citigo-e iV

Skoda Citigo-e iV

Skoda Citigo-e iV

Für den Skoda Citigo-e IV gilt das gleiche wie für den Seat. Der Preis des Tschechen liegt bei 20.950 Euro, die Reichweite soll bei 260 Kilometern liegen.

Smart EQ Fortwo

Smart EQ Fortwo

Smart EQ Fortwo

Immer noch sehr teuer, geht der Smar EQ Fortwo auf Kundenfang. Das Coupé mit 60 kW (82 PS) startet bei 21.940 Euro, das Cabrio kostet satte 25.200 Euro. Die Reichweite liegt gerade einmal bei 159 Kilometer für das Coupé, das Cabrio muss mit 2 Kilometern weniger auskommen. Für den Smart spricht das agile Handling und der geringe Platzverbrauch.

Smart EQ Fourfour

Smart EQ Fourfour

Smart EQ Forfour

Antrieb und Leistung sind bei dem Viertürer Smart EQ Forfour und seinem 80 Zentimeter kürzeren Bruder Fortwo mit 61 kW identisch. Preislich startet der Forfour bei 22.600 Euro. Bedingt durch seine bescheidene Reichweite von 153 Kilometer spielt er aber im Konzert der Kleinstwagen eines Schlages wie dem Trio Seat, Skoda und VW nur eine kleine Rolle.

Tesla Model 3

Tesla Model 3

Tesla Model 3

Knapp unter der Fördergrenze startet das Tesla Model 3 bei 46.770 Euro. Mit dem 55 kWh fassenden Akku soll der 190 kW (258 PS) starke US-Amerikaner 409 Kilometer weit kommen. Deutlich teurer und damit nicht mehr im Rampenlicht dieses Artikels sind die stärkeren Versionen mit Allrad. Sind die Fahrleistungen durchaus beeindruckend, fehlt es an ordentlicher Verarbeitung und zuverlässig arbeitenden Assistenzsystemen.

VW e-up!

VW e-up!

VW e-up!

Der kleinste VW ist im Gegensatz zu seinen Brüdern aus Spanien und der Tschechischen Republik nur noch rein elektrisch zu bekommen. Mehr über den ab 21.975 Euro erhältlichen VW e-up! ist im ausführlichen Fahrbericht zu lesen.

VW ID.3

VW ID.3

VW ID.3

Volkswagen begründet mit dem ID.3 eine komplett neue und rein elektrische Fahrzeuglinie. Die Produktion ist in Zwickau bereits angelaufen, die ersten Auslieferungen sollen aber erst im Sommer 2020 erfolgen. Zwei Leistungsstufen und drei unterschiedliche Batteriekapazitäten sind bestellbar. Der VW ID.3 startet mit 110 kW (150 PS) und 45 kWh mit einer Reichweite von 330 Kilometer bei 30.000 Euro. Die First Edition kostet mit einem 58 kWh-Akku (Reichweite 420 Kilometer) und 150 kw (204 PS) 40.000 Euro. 550 Kilometer weit soll der ebenfalls 150 kW starke ID.3 mit einer Akku-Kapazität von 77 kWh kommen.

Elektroautos

Elektroautos

Fazit

Das Angebot an leistbaren Elektroautos wächst weiter. Mit den staatlichen und teilweise lokalen Fördermaßnahmen schrumpfen die Anschaffungspreise in Richtung vergleichbarer Benziner und Diesel. Ob sich die Anschaffung dennoch lohnt, muss individuell geprüft werden. Auch wenn Ladestationen im Moment wie Pilze aus dem Boden schießen, bestehen immer noch Versorgungslücken.

Dietmar Stanka