Auf langen Autoreisen fit zu bleiben, ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt.

Zusammen mit Seat haben wir paar Tipps für lange Reisen zusammengestellt, die gut für Sicherheit, Fitness und Konzentration hinter dem Steuer sind und über den Klassiker „Mach mal Pause!“ hinausgehen.

Fit mit der optimalen Sitzposition

Fit mit der optimalen Sitzposition

Sprit für den Körper

Wasser sollte regelmäßig getrunken werden, um die geistig fordernden Aktivitäten wie dem Autofahren gerecht zu werden. Ein Mangel an Flüssigkeit macht sich in diesem Zusammenhang unter anderem durch Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bemerkbar.

Weil Durst bereits ein Zeichen für ein Defizit ist, sollte man in regelmäßigen Abständen und am besten schon zwei bis vier Stunden vor der Fahrt etwa 5 bis 10 Milliliter je Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

Das richtige Zeitfenster für eine längere Autoreise

Es gibt Menschen, die eher nachtaktiv sind und andere, die zu den Frühaufstehern gehören. Wann eine Person seine produktivste Tageszeit mit der höchsten Konzentrationsfähigkeit hat, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Doch wann ist man tatsächlich am fittesten? Um das herauszufinden, hat der Automobilclub ACV einen kleinen Test online bereitgestellt.

Allgemein ist die Konzentrationsfähigkeit in der Zeit unmittelbar nach dem Wachwerden sowie während der Dämmerung geringer und die Gefahr für Fehler am höchsten. Man sollte also nicht unmittelbar nach dem Wachwerden oder nach einem harten Arbeitstag längere Zeit hinterm Steuer sitzen.

Hinein in die Nacht

Hinein in die Nacht

Ablenkung durch Hörbücher und Podcasts

So spannend Hörbücher oder informativ Podcasts auch sind, sie lenken vom Verkehrsgeschehen ab. Wenn zwei Tätigkeiten um die gleiche Hirnfunktion konkurrieren, wird es gefährlich, denn dann schwindet die Konzentration für mindestens eine der beiden.

Ein Hörbuch, das Orte beschreibt, oder eine Podcast-Reportage, die das räumliche Vorstellungsvermögen beansprucht, konkurriert im Hirn mit der Wahrnehmung der tatsächlichen Umgebung und der Beobachtung der das Fahrzeug umgebenden Verkehrssituation. Im schlimmsten Fall nehmen Autofahrer dann eine Gefahrensituation erst verspätet wahr oder schätzen sie falsch ein.

Besser ist es daher, Musik oder andere Sendungen zu hören, die die räumliche Vorstellung nicht zu sehr beanspruchen. Aber Achtung vor hohen Tönen. Diese können die Nerven strapazieren und damit die Konzentration stören. Dagegen hilft ganz einfach eine Regulierung der Audioanlage.

Fit bleiben mit regelmäßigen Pausen

Fit bleiben mit regelmäßigen Pausen

Fit bleiben ohne Aussteigen

Alle 200 Kilometer oder alle 2 Stunden eine ausgiebige Pause einlegen, ist der Klassiker unter den Empfehlungen für lange Strecken. Ein Ideal, das in der Realität nicht immer zu erreichen ist. Kein Ersatz für diese Empfehlung, wohl aber besser als nichts ist es, am Steuer ein paar Übungen zumachen, sofern es die Verkehrssituation zulässt. Zum Beispiel im Stau, an geschlossenen Bahnübergängen oder einer roten Ampel. Die ASFINAG, zuständig für Bau und Erhalt der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich, hat einige wirkungsvolle und leicht zu merkende Übungen zusammengestellt.

Die Fahrpause an einen schönen Ort legen

Raststätten oder auch Autohöfe entlang der Autobahnen sind nicht unbedingt empfehlenswert. Deutlich sinnvoller ist es, sich bereits vor Fahrtantritt über schön gelegene Ortschaften mit feinen Landgasthöfen zu informieren. Erstens ist der kulinarische Genuss deutlich höher und zweitens kommen auch die Augen zur Ruhe, wenn sie den Blick über eine traumhafte Landschaft schweben lassen können.

Sind Tiere mit auf der Reise, kann eine Pause gleich mit einem Spaziergang verbunden werden. In jedem Fall ist darauf zu achten, Tiere nicht alleine im versperrten Auto zu lassen. Außerdem sollte auch für die Tiere genügend Wasser mit an Bord sein und natürlich auch ein paar Leckerlis.

Snacks und Kleingeld für Mautstrecken

Ein paar Leckereien wie Müsliriegel, Nüsse, Äpfel oder anderes saisonales Obst lassen sich zuhause vorbereiten und sind perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch. Da an machen Mautstellen mit Bargeld gezahlt werden muss, empfiehlt es sich zudem, das passende Kleingeld vorzubereiten, um keine Staus zu verursachen.

Die beste Platzwahl für Kinder im Auto

Die beste Platzwahl für Kinder im Auto

Sind wir schon da? Kinder richtig beschäftigen

Lange Autofahrten können für Kinder stressig sein. Da helfen Klassiker wie Autokennzeichen oder Automarken raten und auch das Spiel: „Ich sehe was, was du nicht siehst.“ Malbücher, Reisespiele oder auch ein altersgerechtes Unterhaltungsprogramm auf einem Tablet sorgen ebenfalls für Entspannung und Kurzweile.

Dietmar Stanka