In den kleinen und kompakten Segmenten sind SUV sehr beliebt.

Mit dem Ford Puma wird Anfang 2020 ein neues Fahrzeug diesen Trend weiter befeuern. Wir haben uns den 4,19 Meter langen Crossover mit der 48 Volt-Technologie schon mal näher angeschaut.

Kompakte Maße

Selbst mit ausgeklappten Außenspiegeln ist der neue Ford Puma nur 1,93 Meter breit. Die hoch auf den Kotflügeln positionierten Scheinwerfer verleihen dem Crossover eine besondere Ausstrahlung. Sanft geschwungen zeigt sich die Seite mit der Coupé-haften und deshalb leicht abfallenden Dachlinie.

„Von Anfang an wollten wir mit dem Puma ein Fahrzeug gestalten, das sich auf den ersten Blick von der Masse abhebt und unverwechselbar ist“, sagte uns George Saridakis, Direktor Interieur- und Exterieur-Design bei Ford Europa. „Dies hat uns zu einem kompakten Crossover SUV geführt, wie wir ihn noch nie auf Räder gestellt haben.

Im Interieur herrscht die gleiche Ergonomie wie bei den neuen Modellgenerationen des Fiestas und des Focus vor. Die leicht erhöhte Sitzposition und die recht gute Rundumsicht trifft genau den Zeitgeist und den Wunsch vieler Kunden. Der Kofferraum bietet Platz für bis zu 456 Litern.

Besonders erwähnenswert ist die serienmäßige Ford MegaBox, ein flexibel nutzbares Unterflurfach von bis zu 80 Litern Volumen. Die Box ist komplett mit Kunststoff ausgekleidet und kann dank einer Ablauf-Schraube nach der Nutzung mit Wasser gereinigt werden.

Unter der Haube des Ford Puma

Der neue Ford Puma wird unter anderem von einem reibungsoptimierten Dreizylinder-EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum angetrieben. In Verbindung mit der 48 Volt-Technologie leistet dieses Triebwerk 114 kW (155 PS).

Der gleiche Motor ohne Hybrid-Technologie und mit einer Leistung von 92 kW (125 PS) wird ebenfalls zum Marktstart verfügbar sein. Etwas später komplettiert der 1,5-Liter-EcoBlue-Vierzylinder-Diesel mit ebenfalls 92 kW (125 PS) das Angebot.

Die intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschild-Erkennungssystem sorgt für entspanntes Fahren. In Verbindung mit dem Automatikgetriebe beinhaltet sie auch den Stau-Assistenten mit Stop & Go Funktion sowie den Fahrspur-Piloten. Dank der Cloud-basierten Funktion „Lokale Gefahrenhinweise“ macht das Auto auf bedrohliche Verkehrslagen aufmerksam, noch bevor sie der Fahrer wahrgenommen hat.

Ausstattungslinien

Zum Marktstart stehen die Ausstattungsvarianten „Titanium“, „Titanium X“ und „ST-Line X“ zur Wahl. Ab Produktion Februar 2020 ist dann noch die Ausstattungsversion „ST-Line“ verfügbar.

Der Puma „Titanium X“ rollt auf 18 Zoll großen, glanzgedrehten Leichtmetallrädern mit markanter „Pearl Grey“-Premiumlackierung. Hinzu kommen Chromdekor-Elemente für den Kühlergrill, die Seitenschürzen und in den Nebelscheinwerfern.

Den Puma „ST-Line X“ hat die Motorsportdivision Ford Performance inspiriert. Die Räder sind ebenfalls 18 Zoll groß und das Sportfahrwerk sorgt für eine entsprechende Dynamik. Optisch hebt sich dieser Ford Puma mit mattschwarzen Einsätze des hochglänzend schwarzen Kühlergrills und den hochglänzend schwarz eingefassten Nebelscheinwerfer hervor.

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
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