Die Corvette C2 – Ein kleiner Rückblick

Die zweite Generation des US-amerikanischen Kultsportwagens wurde von 1962 bis 1967 gefertigt. Erstmals wurde mit diesem Modell neben dem Cabriolet auch ein Coupé gebaut. Ähnlich wie der im Fotoshooting vorgestellte Umbau von GeigerCars in München, hatte die Chevrolet Corvette C2 ab 1965 Big-Block-V8-Motoren unter der Haube. Nicht ganz so leistungsstark, wie das 9,1-Liter-Monster mit 739 PS aus München, dennoch kräftig genug.

Die Motoren

Die Motorenpalette der Chevrolet Corvette C2 reichte von 5,4 bis 7 Liter Hubraum und von 184 kW (250 PS) bis 320 kW (435 PS). Anfangs wurde der Small-Block der C1 verwendet, der zwischen 250 und bis zu 375 PS leistete. Der erste Big-Block, ein 396-ci-V8 (6,5 Liter) stemmte 425 PS auf die Hinterachse. Bei 7 Litern und 544 Nm Drehmoment wurde die Spitze dieser Baureihe erreicht.

Sting Ray

Die in der Überschrift verwendete Schreibweise ist für die Corvette C2 tatsächlich gebräuchlich gewesen. Erst mit der C3 wurde die Bezeichnung Stingray, englisch für Stachelrochen, korrekt wiedergegeben. Ein absolutes Highlight war das beim Coupé verwendete geteilte Heckfenster, das der Corvette C2 den Beinamen „Split Window“ verlieh.

Motorsport mit der Corvette C2

Mit dem sogenannten L88-Motor debütierte Chevrolet mit der Corvette C2 beim 24-Rennen in Le Mans. Beim Rennen erzielte dieser Rennwagen eine Höchstgeschwindigkeit von 276 km/h.

Eine sportliche Version der Corvette C2 erhielt den noch heute verwendeten Namen Grand Sport. Entwickelt von Zora Arkus-Duntov, dem Vater der Corvette, sollte diese Variante zu Homologationszwecken 125-mal gebaut werden. Die Führung von GM untersagte dies jedoch, sodass nur fünf dieser Corvette Grand Sport realisiert wurden.

Rarität C2 Z06

Die erste Corvette Z06 entstand 1963 und war auch nur in diesem Jahr erhältlich. Unter dem Bestelloption RPO (Regular Option Code) versteckte sich die Z06. Nur 199 Käufer entschieden sich für das gegenüber dem normalen optisch nicht zu unterscheidenden Modell. Ein sportlicheres Fahrwerk und ein größerer Tank waren die einzigen Merkmale der ersten Z06.

 

Franz-Josef Seidl

Franz-Josef Seidl

Fotograf bei FJS-Foto
Franz-Josef Seidl - gelernter Fotograf, ist seit 1994 als freischaffender Bildjournalist, Portrait- und Modefotograf in fast aller Welt unterwegs. Seit 2008 gibt es das Fotostudio "HAUSEN 11" in Kirchheim bei München, in dem Portraits-, Fashion-, Beauty-, Business-, und Bewerbungsfotos entstehen. Darüber hinaus fotografiert Franz-Josef Seidl Produkte wie Autos und Motorräder. Einen Namen hat sich Franz-Josef Seidl auch als Theater-Fotograf gemacht. Dafür wird er in alle bekannten Opern- und Theaterhäuser eingeladen. FJS-Foto ist mit seiner Kamera in vielen DAX-Unternehmen Deutschlandweit sowie als Reportagefotograf weltweit tätig.
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