Zielführende Personalbeschaffung im Zeitalter der Digitalisierung

Ein Gastbeitrag von Lisa Echter, Geschäftsführerin Carcareer.de

Das Recruiting hat sich in den letzten 10 Jahren regelrecht um 180° gewendet. Früher war es ein klassischer Ablauf. Stellenanzeigen wurden mit der „Spray-and-Pray-Methode“ in Printmedien und Fachmagazinen veröffentlicht und darauf gehofft, dass sie die richtige Zielgruppe erreicht und der passende Bewerber liest. Das hat meistens auch so geklappt. Spätestens seit dem Fachkräftemangel sollte den Unternehmen bewusst sein, dass diese Methode Schnee von gestern ist und es ganz neue Herausforderungen gibt, denn die richtigen Bewerber sind mittlerweile Mangelware.

Im immer schneller voranschreitenden Wandel der Automobilindustrie werden nicht nur die Herausforderungen in der Produktion und Entwicklung größer, auch vor dem Recruiting macht der Fortschritt keinen Halt. Wer heutzutage im Recruiting noch nichts von einer Conversion Rate gehört hat, sollte schnellstmöglich sein Wissen hierzu auf den neuesten Stand bringen. Dieses Konzept stammt aus dem Online Marketing und berechnet das Verhältnis von Besuchern der Stellenanzeige und Bewerbern. Dieser Wert gibt dem Recruiter wichtige Erkenntnisse. Z.B. ob die Stellenanzeige richtig und ansprechend formuliert ist, ob sie auf dem richtigen Jobboard geschaltet ist und z.B. ob der Bewerbungsprozess einfach und verständlich und nicht zu langwierig gestaltet ist.

Eine Sache der Zielgruppe

Eine der häufigsten Fragen von Recruitern ist vermutlich: „Wo finde ich die richtigen Kandidaten?“ Das ist natürlich nicht immer mit der gleichen Antwort zu beantworten. Denn von über 700 Jobbörsen die richtige zu finden oder ganz und gar auf solche zu verzichten und den Weg über Social Media Kanäle, Active Sourcing (welches der Direktansprache von Recruitern der geeigneten Kandidaten entspricht) oder über die Bewerbung der eigenen Karriereseite auf zielgruppenorientierten Medien oder Google zu gehen, setzt viel Know-how voraus. Vermutlich ist es aber eine Kombination aus allen Möglichkeiten, die die richtige Qualität und auch Quantität der Bewerber ausmacht. In Bezug auf die Autobranche hilft das Jobboard carcareer.de im weitesten Sinne viele dieser Dinge zu verknüpfen. Die Anzeigen werden auf den Sozialen Medien ausgespielt, auf dem Jobboard topplatziert dargestellt und bei Google platziert. Mit den weitreichenden Kooperationen der Jobbörse werden auch die latent wechselwilligen Kandidaten angesprochen, die nicht aktiv auf Jobsuche sind, aber sich gerne beruflich verändern möchten. Wenn sie denn darauf angesprochen werden.

Stolpersteine bei Stellanzeigen vermeiden

Eine klassische Stellenanzeige hat jeder schon einmal vor Augen gehabt. Hier gibt es einen Standardaufbau. Beschreibung des Unternehmens und der Stelle sowie der Stellentitel, Voraussetzungen des Idealprofils, Aufgabenbereich der Stelle, Benefits des Unternehmens und den Call to Action – jetzt bewerben. Leider geht in den meisten Bewerbungen der wirklich wichtige Teil unter. Neben Aufgaben und Qualifikationen ist in Zeiten des Fachkräftemangels besonders der Bereich Benefits, also der Sozialleistungen, wichtig. Dieser ist bei Bewerbern meist ein K.O.-Kriterium und wird häufig bei Recruitern nicht ausreichend hervorgehoben. Dieses wiederum kann zu einer niedrigen Conversion Rate bei der Stellenanzeige führen.

Die Pflicht der vollständigen Bewerbung

Ist nun der Bewerber von der Jobanzeige auf das Bewerbermanagementsystem geleitet worden, steht die nächste Hürde an. Viele Unternehmen verlangen zu viele Informationen der Bewerber, die ins kleinste Detail ausgefüllt werden müssen. Spätestens wenn die Pflichtfelder dann ausgefüllt sind und der Bewerber sein Anschreiben verpflichtend angeben muss, ist für viele Kandidaten der Geduldsfaden überspannt und sie brechen den Bewerbungsvorgang ab. Eine Statistik zeigt, dass mehr als 44% der Deutschen das Verfassen eines Motivationsschreibens eher schwer fällt. Dazu kommen die zeitliche Komponente und der Fakt, dass Recruiter das Motivationsschreiben großteils als nicht besonders aussagekräftig erachten. Bei vielen Firmen reicht es deshalb aus, den Lebenslauf in das Bewerbermanagementsystem hochzuladen. Stimmt das Profil überein, wird der Bewerber telefonisch zu einem ersten Abtasten kontaktiert.

Um die passenden Bewerber in der Autobranche finden zu können, braucht es also Jobboards die mit Weitblick und den nötigen Kooperationen die Kandidaten ansprechen, die Sie für Ihren unternehmerischen Erfolg benötigen. Wir von carcareer.de sind bereit, Sie bei dieser Herausforderung zu unterstützen.

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