Am 2. März 2021 wurde in einer virtuellen Pressekonferenz der Hyundai Bayon der Weltöffentlichkeit präsentiert.

Der kompakte Crossover-SUV erweitert neben dem Kona, dem Tucson, dem Nexo und dem Santa Fe die Palette der SUV von Hyundai nach unten. Besonderes Aufsehen erregte die Weltpremiere durch die Begleitung von neun Künstlern aus Europa. Deren Kunstwerke wurden durch das Design des Bayon inspiriert.

Der Name wurde einmal mehr durch eine Stadt geprägt. Dieses Mal ist es die südwestfranzösische Stadt Bayonne. Zwischen der Atlantikküste und den Pyrenäen gelegen, ist sie Ziel für sportliche Menschen, ergo genau die angepeilte Zielgruppe.

Die künstlerische Begleitung

Die Kunstwerke, die sie in diesem Rahmen erschaffen haben, heben markante Merkmale des Bayon hervor und werfen ein neues Licht auf den einzigartigen Look des CUV. Zu den europäischen Künstlern gehört der Frankfurter Maler Guido Zimmermann, sowie Jan Gemrot (Tschechische Republik), Bahar (Frankreich), Camilla Alberti (Italien), Vincent de Boer (Niederlande), Pola Augustynowicz (Polen), Nuriatoll (Spanien), Soyhan Baltaci (Türkei) und Nathaniel Rackowe (UK).

Im Rahmen der Premiere wurden die Werke der Künstler Camilla Alberti, Vincent de Boer und Jan Gemrot präsentiert. Jan Gemrot ließ sich für sein Werk beispielsweise von den pfeilförmigen Rückleuchten des Bayon inspirieren. Die Kunstwerke aller neun Künstler werden in einer online abrufbaren Kunstgalerie ausgestellt.

Sensuous Sportiness Design

Der Hyundai Bayon ist das neueste Modell des südkoreanischen Herstellers, das auf der Designphilosophie „Sensuous Sportiness” beruht. Dieser Begriff steht für innovative Mobilitätslösungen mit einem emotionalen Wert für die Kunden.

Der neue Bayon fällt mit seiner einzigartigen Lichtsignatur auf. Die schmalen, leicht geschwungenen Tagfahrleuchten sind vollständig von den Scheinwerfern getrennt. Die pfeilförmigen Heckleuchten sind durch ein rotes Band miteinander verbunden und weit außen, zu den Seiten hin positioniert. Sie unterstreichen die Breite des CUV und verleihen eine markante Heckgrafik.

Gerade einmal 4,18 Meter misst der kleine Crossover-SUV. Kurze Überhänge ermöglichten einen langen Radstand von 2,58 Metern, der den Passagieren und gleichwohl dem Gepäck (411 Liter Volumen) zu Gute kommt. Das Interieur zeigt sich ergonomisch durchdacht und die einzelnen Fahr- und Infotainment-Funktionen sind über das digitale Cockpit mit 10,25-Zoll-Display und je nach Ausstattung über einen 8-Zoll-Farb-Touchscreen oder das 10,25-Zoll-Navigationssystem abruf- oder bedienbar.

Neben der neuen Farbe Mangrove Green, die auf den Fotos zu sehen ist, stehen acht weitere Außenfarben zur Verfügung. Polar White, Sleek Silver Metallic, Elemental Brass Metallic, Dragon Red Pearl, Aqua Turquoise Metallic, Intense Blue Pearl, Phantom Black Pearl und Aurora Grey Pearl. Bis auf die beiden letztgenannten Farbtöne sind alle Lackierungen mit einem farblich abgesetzten Dach in Phantom Black lieferbar.

Die Antriebsquellen des neuen Hyundai Bayon

Vier Benziner, zwei davon mit der 48-Volt-Hybrid-Technologie, stehen für den neuen Hyundai Bayon zur Wahl. Genau wie beim i20 sind dies der 1,2-Liter mit 62 kW (84 PS) und der 1-Liter-Dreizylinder mit Turbolader, der entweder 74 kW (100 PS) oder 88 kW (120 PS) leistet.

Während der Kunde den 1.0 T-GDi mit 100 PS wahlweise mit oder ohne 48-Volt-Hybrid-Technologie wählen kann, wird die stärkere Version ausschließlich als Mildhybrid angeboten. Der 1,2-Liter wird mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe geschaltet. Der schwächere Turbo verfügt über einen Gang mehr und die 48-Volt-Versionen sind entweder mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe iMT mit elektronischer Kupplung und Segelmodus oder optional mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DCT ausgestattet.

Ein erstes Fazit

Ein weiterer großer Wurf in Punkto Design und Wertigkeit von Hyundai. Der kompakte Crossover-SUV wird bereits im Frühjahr dieses Jahres bei den Händlern stehen. Etwa zur gleichen Zeit werden wir die Möglichkeit haben, den Bayon erstmals zu testen und hier darüber zu berichten.

Dietmar Stanka
Letzte Artikel von Dietmar Stanka (Alle anzeigen)