Mit dem neuen Kia Stonic will der koreanische Autobauer das schnell wachsende B-Segment sogenannter Crossover erobern. Die Weltpremiere des gerade einmal 4,14 Metern langen oder auch kurzen Stonic fand am 20. Juni 2017 in Amsterdam statt. Gut drei Monate vor der Markteinführung, die nach der IAA in Frankfurt Ende September stattfinden soll. Über Preise sprach Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Deutschland noch nicht. Wir spekulieren aber mit einem Einstandspreis von um die 15.000 Euro.

Der Name

Der Name Stonic ist eine Kombination der englischen Wörter „speedy“ (schnell, flink) und „tonic“ (Tonika, in der Musik die Bezeichnung für den Grundton einer Tonart). Er soll laut Kia darauf hinweisen, dass das Crossover-Modell ein agiles Fahrzeug ist und dass es eine neue „Tonart“ ins Segment der kleinen SUVs bringt.

Designsprache des Kia Stonic

Der kompakte Kia Stonic zeigt scharfe Linien und gleichsam sanft geformten Oberflächen Der tiefe Fahrzeugschwerpunkt korrespondiert mit einer schwungvollen Dachlinie. Die markanten Rückleuchten sollen zu einer zukunftsweisenden Ausstrahlung beitragen.

Das in Europa entwickelte Innendesign zeigt die geraden Linien moderner Kias. Das Interieur ist geprägt durch die hohe Ergonomie und die modernen Technologien des Stonic und bietet sowohl Fahrer und Beifahrer als auch den Fondpassagieren viel Platz. Über den  freistehenden aus der Zentralkonsole herausragenden Touchscreen lassen sich das Infotainment mit serienmäßiger Smartphone-Integration sowie weitere Fahrzeugfunktionen bedienen.

Antriebspalette

Drei Benziner und ein Diesel stehen für den neuen Kia Stonic zur Wahl. Die Motoren sind bekannte Größen des Unternehmens, die unter anderem im Rio und im cee’d zum Einsatz kommen. Dazu zählen zwei Saugmotoren mit 62 kW (84 PS) sowie 73 kW (99 PS) sowie der 1-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 88 kW (120 PS).

Der Turbodiesel leistet 81 kW (110 PS) und ist mit einer CO2-Emission von 109 Gramm pro Kilometer der umweltfreundlichste Stonic. Sämtliche Motoren sind Handschalter, ein Automatikgetriebe ist für den Moment nicht vorgesehen. Ebenso wenig wird von den Stonic ein Allradantrieb angeboten.

Ausstattung

Zum Serienumfang eines Kia Stonic gehört immer ein Infotainment-System mit den Schnittstellen Apple CarPlay und Android Auto. Weitere Features sind je nach Ausstattung farbige Akzente für den Innenraum, bis zu 20 verschiedene Außenlackierungen, ein andersfarbiges Dach sowie Sitzheizung vorne, eine Geschwindigkeitsregelanlage und schlüsselloser Zugang.

Fazit

Der erste Eindruck des neuen Kia Stonic ist ein positiver. Das knackig kompakte Automobil mit ordentlich Platz im Innenraum sowie einem Kofferraumvolumen von 352 bis 1.155 Litern hat das Zeug zum Erfolg. Das relativ niedrige Gewicht, das je nach Ausstattung 1.145 bis 1.255 kg beträgt, verspricht einen sparsamen Umgang mit dem Treibstoff.

Zudem punktet der Kia Stonic mit Sicherheitsfeatures wie dem Spurhalte-Assistenten, dem Tote-Winkel- und Querverkehrswarner, autonomen Notbrems-Assistenten mit Fußgängererkennung und Frontkollisionswarnung. Wie sich der Stonic fährt, erfahren Sie hier bei Auto360.de Mitte September 2017 nach der Fahrveranstaltung.

 

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
Dietmar Stanka

Letzte Artikel von Dietmar Stanka (Alle anzeigen)