Es ist nicht nur nervig, sondern auch gefährlich: Kaum sitzt man im Auto, beschlagen die Scheiben. 10 Tipps, was Autofahrer dagegen tun können.

1. Fußmatten und Polster gründlich reinigen und dafür sorgen, dass sie möglichst trocken sind. So hält man die Luftfeuchtigkeit im Auto niedrig und verhindert beschlagene Scheiben. Wurden die Fußmatten einmal nass, nimmt man sie abends mit ins Haus und lässt sie an der Heizung trocknen. Nasse Jacken oder Schuhe nicht im Innenraum mitnehmen, sondern im Kofferraum transportieren – und dort nicht vergessen.
2. Alle Scheiben von innen gründlich reinigen. Denn der Schmierfilm behindert die Sicht und erhöht in Kombination mit Feuchtigkeit die Beschlagneigung. Küchenpapier und ein Glasreiniger sorgen für deutlich mehr Durchblick, denn der Schmutz schluckt Licht und fördert das Beschlagen der Scheiben.
3. Vorbeugend wirken Antibeschlag-Sprays. Sie bilden einen Schutzfilm, der das Anlaufen für einige Wochen verhindert. Eine vergleichbare Wirkung haben Antibeschlag-Tücher.
4. Klimaanlage auch in den Wintermonaten laufen lassen. Sie entzieht der Luft Feuchtigkeit und beugt so beschlagenen Scheiben vor.
5. Möglichst viel warme Luft an die Scheiben leiten. Die meisten Autos haben dazu eine Defrost-Stellung.
6. Die Ausströmer für die Seitenscheiben nicht vergessen. Sie müssen geöffnet und richtig eingestellt sein. Sonst bleibt das Spiegeldreieck noch lange undurchsichtig.
7. Lüftung nicht auf „Umluft“ stellen. Denn in dieser Stellung sperrt die Anlage Außenluft aus. Das heißt: Die feuchte Innenluft wird nur immer und immer wieder umgewälzt und nicht durch trockene Luft ersetzt, die mehr Feuchtigkeit binden kann.
8. Heckscheibenheizung nicht vergessen, denn auch der Blick nach hinten ist wichtig.
9. Auf den ersten Metern nach dem Kaltstart das Heizungsgebläse nur auf niedriger Stufe laufen lassen. Wenn die Luft aus den Ausströmern nicht mehr kalt ist, kann man den Ventilator schneller pusten lassen
10. Wer die Sonnenblenden herunter klappt, bekommt die Windschutzscheibe schneller frei. Denn unter den Blenden staut sich die warme Luft aus den Ausströmern.
Klaus Justen
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