Das Design des neuen Mitsubishi Eclipse Cross hat deutlich gewonnen.

Fans der zweigeteilten Heckscheibe des Vorgängermodells werden dies bedauern, die rückwärtige Aussicht ist dennoch besser geworden. Wir wären den neuen Japaner gerne schon gefahren, aber die ersten Modelle sind erst auf dem Weg von Japan zu uns. So stellen wir den Eclipse Cross erst einmal mit harten Fakten und vielen Fotos vor.

Das neue Design

Wir haben es bereits angesprochen. Neben vielen deutlichen und durchaus positiven Verschärfungen der Karosserie, fällt die einteilige Heckscheibe ins Auge. Aber von vorne. Das Dynamic Shield, wie die Frontpartie aller Mitsubishi Modelle genannt wird, trägt das Wort Dynamik mit Recht. Die zackige Leuchtgrafik ist mit LED-Lampen bestückt, der Kühlergrill in Schwarz gehaltener Wabenoptik ausgeführt.

Die Seitenlinie verläuft gewohnt Coupé-haft und endet in der komplett neu gestalteten Heckpartie. Die vertikal gestalteten Rückleuchten sind hoch angeordnet und flankieren die Heckklappe. Übrigens ist der neue Eclipse Cross um 14 Zentimeter in der Länge gewachsen.

Wie sich das für die Passagiere und das Gepäck auswirkt, werden wir spätestens im Fahrbericht darlegen. Nicht bestätigte Informationen weisen das Volumen des Kofferraums mit 405 Litern aus. Das wären 27 Liter mehr als beim jetzigen Eclipse Cross.

Der Innenraum zeigt sich gut aufgeräumt. Schalter und Instrumente sind ergonomisch angeordnet. Das Armaturenbrett wird mittig durch den acht Zoll großen Touchscreen dominiert. Auf diesen können unter anderem die Smartphone-Anbindung, das TomTom-Navigationssystem sowie die 360-Grad-Umgebungskamera dargestellt werden.

Der Antrieb des Mitsubishi Eclipse Cross PHEV

Elektromotor(en), Benziner und Allradantrieb sind die Kernelemente des neuen Eclipse Cross Plug-in Hybrid. Die Leistungsdaten sind uns noch bekannt, wir gehen aber davon aus, dass sie denen des Outlander Plug-in Hybrid ähnlich sind. Dieser verfügt über eine Systemleistung von 162 kW (220 PS).

Einführungsmodell Intro Edition

Zum Marktstart Anfang 2021 ist ausschließlich das Einführungsmodell Intro Edition für 45.390 Euro erhältlich. Neben 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Bi-LED-Scheinwerfern und LED-Nebelscheinwerfern überzeugt er unter anderem durch eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, ein beheizbares Lenkrad sowie eine elektrische Standheizung mit App-Steuerung und der Möglichkeit das Auto zu kühlen.

Für die Fahrsicherheit sorgen beispielsweise der Totwinkel- und Ausparkassistent, die 360-Grad-Umgebungskameras, die adaptive Geschwindigkeitsregelung, der Spurhalteassistent, die Verkehrszeichenerkennung und der Fehlbeschleunigungsschutz.

Ein beheizbares Multifunktionslenkrad, ein schwarzer Dachhimmel, DAB+ sowie Bluetooth und dunkler getönte Heckscheiben ergänzen die umfangreiche Ausstattung.

Ein erstes Fazit

Die ersten Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid in der Version Intro Edition sind auf dem Weg zu uns. Anfang 2021 sollen die ersten Exemplare im Handel eintreffen. Wer nun den Benziner und den Diesel vermisst, darf sich damit trösten, dass das momentan noch aktuelle Modell weiter erhältlich ist. Wir gehen aber davon aus, dass es bald nicht nur mehr Ausstattungsversionen, sondern auch weitere Motorisierungsvarianten geben wird.

 

Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid Intro Edition

Technische Daten

Verbrauchsdaten: Mitsubishi Eclipse Cross Plug-in Hybrid Intro Edition

Stromverbrauch (kWh/100 km) kombiniert 19,3. Kraftstoffverbrauch (l/100 km) kombiniert 1,8. CO2-Emission (g/km) kombiniert 41. Effizienzklasse A+.

Preis

Listenpreis in Euro inklusive Mehrwertsteuer: 45.390 Euro abzüglich 9.000 Euro Mitsubishi Elektrobonus: 36.390 Euro

Hinweis zum Mitsubishi Elektrobonus

Der Elektrobonus setzt sich zusammen aus 4.500 Euro staatlicher Innovationsprämie plus 4.500 Euro Mitsubishi Elektromobilitätsbonus. Nur im teilnehmenden Mitsubishi Green Mobility Center beim Kauf eines neuen Eclipse Cross Plug-in Hybrid. Hierin ist bereits der vom Automobilhersteller zu tragende Anteil am Umweltbonus enthalten. Voraussetzung ist die Genehmigung des Förderantrags durch das BAFA. Der Umweltbonus endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel.

Dietmar Stanka