Die Mittelklasse von Renault

Für mich beginnt die Mittelklasse von Renault bei den Mitfahrerlebnissen mit einem Renault 16. Einer meiner Schulkameraden fuhr solch ein Teil und ersparte uns oftmals den gut zwei Kilometer langen Schulweg vom Bahnhof zur Fachoberschule in Bayreuth. Da er ein großherziger Mensch war und damals die Polizei wohl öfters mal mehr als ein Auge zudrückte, saßen wir auch manchmal acht Mann hoch in diesem Automobil.

Vom Renault 16 zum Renault 20

Weitere Erlebnisse mit dem stärksten Serien-16er hatte ich mit dem TX von meinem Nachbarn. Mit 93 PS unter der Haube war dieses Modell eindeutig ein Racer. Gebaut wurde der Renault 16 von 1965 bis 1980 schlappe 15 Jahre lang. 1966 errang er den Titel des „Auto des Jahres“ und mit Frontantrieb und Schrägheck wurde er zum Vorbild vieler nachfolgender Automobile.

Bereits 1975 bekam der Renault 16 mit dem Renault 20 einen größeren Bruder. Sozusagen ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse. Der Renault 20 war gleichzeitig der Lückenfüller zwischen dem Renault 16 und dem Renault 30, den es unter anderem als Sechszylinder mit bis zu 143 PS sowie als Turbodiesel gab.

Der Renault 25

Wir bleiben bei der oberen Mittelklasse, da der aktuelle Renault Talisman rein von der Größe in diesem Segment zuhause ist. Der bis 1984 gebaute Renault 30 wurde von Renault 25 abgelöst. Bereits nach sechs Jahren erfolgte die Ablösung durch den Safrane und ein Jahr später betrat die erste von insgesamt drei Laguna-Versionen die Bühne.

Vom Laguna zum Talisman

1993 startete Renault die bis 2015 gefertigte Baureihe des Laguna. Allen gemein waren die Bauart als Fließhecklimousine und Kombi. Dieses praktische Modell wurde 1995 in den Markt eingeführt und wurde auf den bis heute gültigen Beinamen Grandtour getauft. Seit 2015 ist der Talisman das neue Flaggschiff von Renault. Ein gelungener Wurf, wie unser Fahrbericht bei Auto360.de beweist.

Franz-Josef Seidl

Franz-Josef Seidl

Fotograf bei FJS-Foto
Franz-Josef Seidl - gelernter Fotograf, ist seit 1994 als freischaffender Bildjournalist, Portrait- und Modefotograf in fast aller Welt unterwegs. Seit 2008 gibt es das Fotostudio "HAUSEN 11" in Kirchheim bei München, in dem Portraits-, Fashion-, Beauty-, Business-, und Bewerbungsfotos entstehen. Darüber hinaus fotografiert Franz-Josef Seidl Produkte wie Autos und Motorräder. Einen Namen hat sich Franz-Josef Seidl auch als Theater-Fotograf gemacht. Dafür wird er in alle bekannten Opern- und Theaterhäuser eingeladen. FJS-Foto ist mit seiner Kamera in vielen DAX-Unternehmen Deutschlandweit sowie als Reportagefotograf weltweit tätig.
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