Von der Prairie hoch in die Rockies. Es gibt kaum eine eindrucksvollere Strecke, die einen von der weiten Ebene hoch auf den Pikes Peak führt. Knapp 20 Kilometer schlängelt sich die Straße mit 156 Kurven über eine Höhendifferenz von 1.400 Metern. Der Ausblick von dem 4.301 Meter hohen Gipfel ist genauso atemberaubend wie die Strecke. Auf der seit 1916 das wohl berühmteste Bergrennen der Welt stattfindet. Der Pikes Peak International Hill Climb, sinnvoller Weise auch „Race to the Clouds“ genannt.

Die oberen drei Fotos vom Pikes Peak International Hill Climb zeigen von oben nach unten den “Yellow Devil” von Spencer Penrose, den Gründer des Rennens in Aktion, ihn selbst an einem Rennwagen sowie Glen Shultz, einen achtfachen Sieger in den 1920er Jahren.

1934 begann der Aufstieg der Unser-Familie (Bild oben) beim Pikes Peak International Hill Climb. 1965 siegte Al Unser in einem waschechten Indy-Car, dem Harrison Special”, zu sehen auf dem Titelbild. 1972 geann Roger Mears mit einem Buggy “powered by Volkswagen”. Michèle Mouton, die schnelle Französin, von 1974 bis 1986 in der Rallye-Weltmeisterschaft unterwegs, trat 1985 mit einem Audi Sport quattro an. Das Ergebnis? Der Gesamtsieg! Trés bien, Michèle.

Bobby Unser gewann das Pikes Peak International Hill Climb ein Jahr nach Michèle Mouton auf dem Audi Sport quattro SL. Damals noch auf der Schotterstraße. Seit 2011 ist die Strecke asphaltiert und trotzdem ist dieses Bergrennen eine Mutprobe der besonderen Art. Für Volkswagen wird der 24. Juni 2018 ein besonderer Tag. Die Rückkehr nach Colorado Springs und der Start mit dem Elektro-Rennwagen.

Dietmar Stanka