Skoda Kodiaq
Skoda Kodiaq LED-Scheinwerfer
Skoda Kodiaq Heckansicht
Skoda Kodiaq - Der Schirm in der Tür
Skoda Kodiaq Kofferraum
Skoda Kodiaq Logo

Steckbrief Skoda Kodiaq

Seinen zugegebenermaßen leicht verfälschten Namen erhielt der Skoda Kodiaq von den Kodiak-Inseln, die vor der Küste Alaskas liegen. Dort lebt auch der gleichnamige Bär, dessen schiere Größe ebenfalls auf die immensen Platzverhältnisse des neuen Skoda Kodiaq hinweisen soll.

Die Formensprache des Skoda Kodiaq

Der Skoda Kodiaq ist, wie nahezu alle Fahrzeuge der tschechischen Marke, pragmatisch und zeitlos designt. Mit seiner Länge von 4,70 Metern streckt er sich so lange wie der künftige Volkswagen Tiguan XL. Schließlich soll auch der Wolfsburger einmal bis zu sieben Personen befördern. Das kann der Skoda Kodiaq schon jetzt und das selbst in der dritten Reihe relativ komfortabel.

Simply Clever

Was bei so manchen Herstellern nur wie ein Marketing-Spruch klingen mag, ist bei Skoda gelebte Realität. Deshalb finden sich auch im Skoda Kodiaq bis zu 30 “Simply Clever”-Lösungen. Der Flankenschutz beispielsweise, der automatisch beim Öffnen der Tür ausklappt und die Kanten vor Lackabsplitterungen sowie nebendran parkende Autos schont. Außerdem der obligatorische Eiskratzer in der Tankklappe, die als Taschenlampe zu verwendende Kofferraumbeleuchtung sowie die beiden Regenschirme in den Vordertüren.

Antriebsarten

Der neue Skoda Kodiaq ist mit einer Auswahl von fünf Motorisierungen lieferbar. Drei Benziner, zwei 1,4-Liter mit 92 kW (125 PS) oder 110 kW (150 PS) sowie dem 2-Liter mit 132 kW (180 PS). Die beiden Diesel produzieren aus ebenfalls 2 Litern Hubraum entweder 110 kW (150 PS) oder 140 kW (190 PS).

Die beiden schwächeren Benziner bzw. Diesel sind ausschließlich mit Frontantrieb zu bekommen. Zudem hat der Benziner nur das manuelle Sechsgang-Getriebe an Bord. Im Gegensatz zum schwächeren Diesel, der auf Wunsch auch mit dem 7-Gang-DSG zu bekommen ist. Mit dem 190-PS-Diesel ist automatisch dieses Getriebe und Allradantrieb verbunden. Der 150-PS-Benziner ist entweder manuell oder aber mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG zu schalten. Der stärkste Benziner ist immer mit Allradantrieb und dem 6-Gang-DSG ausgestattet.

Versionenvielfalt

Der ab 28.090 Euro erhältliche Skoda Kodiaq Ambition wird mit üppiger Serienausstattung geliefert. Einige Features sind der Fahrlichtassistent, der Regensensor, eine Zweizonen-Klimaautomatik, die Geschwindigkeitsregelanlage, der digitale Radioempfang DAB+ und 17 Zoll große Leichtmetallfelgen.

Der Style beginnt ab 30.490 Euro und schmückt sich 18 Zoll großen Leichtmetallfelgen. Des Weiteren sind adaptive Frontscheinwerfer, LED-Hauptscheinwerfer, beheizbare Vordersitze, sowie die über einen acht Zoll großen Bildschirm zu bedienende Musikanlage Bolero, an Bord. Dazu noch Bluetooth, ein SD-Kartenslot sowie eine Phonebox mit induktiver Ladefunktion

Fazit

Der große Bär ist ein sensationeller Wurf. Die Begehrlichkeit des neuen Skoda Kodiaq ist hoch und das obwohl nur die klassischen Antriebsarten Benzin und Diesel zur Verfügung stehen.

 

Technischen Daten

ImAuto360.de Test: Skoda Kodiaq 1,4 TSI 4x4 Style

Motor: 4-Zylinder-Benziner

Getriebe: 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG

Hubraumin ccm: 1.395

Leistung in kW(PS) bei U/min: 110 (150)/5.000 – 6.000

Maximales Drehmoment in Nm bei U/min: 250/1.500 – 3.500

Beschleunigung 0-100 km/h in s: 9,9

Höchstgeschwindigkeit in km/h: 194

Tankinhalt: 60 l

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 7,1

CO2-Emission kombiniert in g/km: 161

Abmessungen, Gewichte, Bereifung

Länge/Breite/Höhe in mm: 4.697/1.882/1.676

Radstand in mm: 2.791

Leergewicht (inklusive Fahrer) in kg: 1.825

Zulässiges Gesamtgewicht in kg: 2.345

Kofferrauminhalt in l: 720 – 2.065

Bereifung: 235/55 R18

Felgen: 8 x 18″ Leichtmetall

Preis

Listenpreis in Euro inklusive Mehrwertsteuer: 35.390

 

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
Dietmar Stanka