Skoda Rapid Spaceback rot Fahrt
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Steckbrief Skoda Rapid

Gut 10 Prozent des Gesamtabsatzes von Skoda Auto in Deutschland gehen auf den Rapid. Typischerweise werden vom Skoda Rapid deutlich mehr Spaceback als Limousinen verkauft. 96 Prozent sind es, die den Kombi-artigen Kompaktwagen wählen. Obwohl die Limousine mit einem Kofferraumvolumen von 550 Litern vs. 415 Litern beim Spaceback wesentlich mehr Platz bietet.

Platzverhältnisse

Mag sein, dass der Skoda Rapid Spaceback auch deshalb begehrter ist, weil er mit einer Länge von 4,30 Metern 18 Zentimeter kürzer und damit kompakter als die Limousine ist. Für die Passagiere ändert dieser Längenunterschied allerdings nichts. Die Radstände sind mit etwas mehr als 2,60 Metern gleich und somit die Platverhältnisse im Innenraum identisch.

Überarbeitung

Äußerlich kennzeichnen den überarbeiteten Skoda Rapid ein neuer Kühlergrill sowie geänderte Scheinwerfer, Nebelscheinwerfer sowie schwarz eingefärbte Rückleuchten. Das Armaturenbrett wurde ebenfalls angepasst, die Instrumente klarer betont.

Konnektivität

Mit der Modellüberarbeitung zogen in den Skoda Rapid nun auch die Skoda Connect Dienste ein. “Allways on”, wie es Skoda formuliert und mit Informationen und Entertainment sowie Assistenz, Service und Notrufdienst verbunden. Mit der Skoda Connect App können über das Smartphone aus der Ferne auf Fahrzeugdaten zugegriffen und der Fahrzeugstand überprüft werden.

Antrieb

Fünf Triebwerke, zwei Diesel und drei Benziner stehen mit einer Leistungsbreite von 66 kW (90 PS) bis 92 kW (125 PS) zur Wahl. Für unsere Testfahrt wählten wir von Auto360.de den 1-Liter-Dreizylinder mit 81 kW (110 PS). Dieser ist an ein Sechsgang-Getriebe angebunden und beschleunigt den Skoda Rapid in 9,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Auf den kurvigen Passagen im Gebiet des Feldbergs machte mir der Rapid viel Freude und brachte gehörigen Fahrspaß mit. Der gedämpft knurrig klingende Turbomotor schmiss sich dazu akustisch sportlich ins Zeug und das Fahrwerk reagierte ausgewogen straff und gleichzeitig komfortabel.

Versionen

Active, Ambition, Style und in der Spitze Monte Carlo nennt Skoda die Versionen des Rapid. Gestartet wird preislich bei 15.790 Euro mit dem 95 PS-Benziner. Dabei trennen die Limousine und den Spaceback nur 100 Euro zugunsten des letztgenannten. Der Style mit dem ich unterwegs war, liegt mit seiner umfangreichen Ausstattung und dem 110-PS-Benziners bei 21.130 Euro.

Die Spitze markiert jeweils die Ausstattungslinie Monte Carlo, die bei 20.240 Euro beginnt und bei 24.690 Euro endet. Zudem sind noch die Sondermodelle Cool Edition, Scoutline und Drive im Programm.

Fazit

Bei einem früheren Test des Skoda Rapid ließ ich einmal die Bemerkung fallen, dass kein Mensch in Wirklichkeit mehr Auto braucht. Der Kompaktwagen spielt mit seiner Vielzahl an Vorzügen in der Liga eines Audi A3, eines 1er BMW oder eines VW Golf. Diese und auch andere Mitbewerber werden preislich aber radikal unterboten. Das gilt selbst dann, wenn der Rapid als Monte Carlo mit all seinen Annehmlichkeiten geordert wird. Simply clever, Skoda.

 

Technische Daten

Im Auto360.de Test: Skoda Rapid Spaceback 1,0 TSI Style

Antrieb, Fahrleistungen und Verbrauch

Motor: 3-Zylinder-Benziner

Getriebe: Sechsgang-Schaltung

Hubraum in ccm: 999

Leistung in kW (PS) bei U/min: 81 (110)/5.000 – 5.500

Maximales Drehmoment in Nm bei U/min: 200/2.000 – 3.500

Beschleunigung 0–100 km/h in s: 9,8

Höchstgeschwindigkeit in km/h: 198

Tankinhalt in l: 55

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 4,5

CO2-Emission kombiniert in g/km: 104

Abmessungen, Gewichte, Bereifung

Länge/Breite/Höhe in mm: 4.304/1.706/1.459

Radstand in mm: 2.602

Leergewicht (inklusive Fahrer) in kg: 1.185

Zulässiges Gesamtgewicht in kg: 1.645

Kofferrauminhalt in l: 415 – 1.381

Bereifung: 215/45 R16

Felgen: 6,5 x 16″ Leichtmetall

Preis

Listenpreis in Euro inklusive Mehrwertsteuer: 21.130

Fotos: Ivo Hercik

Skoda Rapid
Dietmar Stanka

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
Dietmar Stanka