Anfang des Jahres 2018 hatten wir bereits die Gelegenheit, mit dem neuen Mitsubishi Eclipse Cross ein paar Kilometer im schönen Taunus zurückzulegen. Der Feldberg war noch von Schnee und Eis angezuckert und wir düsten einmal von der einen auf die andere Seite dieses Höhenzugs. Nun ist Herbst in Deutschland und wir fuhren das Coupé-SUV über zwei Wochen und gut 1.000 Kilometer.

Moderne Formensprache

Es ja in Zeiten eines BMW X4  nicht neues, ein Coupé-SUV zu bauen. Während aber bei so manchem Derivat Platz verschenkt wurde, verstanden es die Japaner mit dem Mitsubishi Eclipse Cross viel Raum zu schaffen. Auf einer Länge von 4,40 Metern steht ein langer Radstand von 2,67 Metern zur Verfügung, der für die Fondpassagiere üppige Beinfreiheit verspricht. Diese müssen auch nicht den Kopf einziehen, um auf der Rückbank eine bequeme Sitzhaltung einzunehmen.

Der neue Chef-Designer Tsunehiro Kunimoto verantwortet das extravagante Äußere des Mitsubishi Eclipse Cross, dessen keilförmige Seitenlinie ebenso prägnant erscheint, wie die geteilte Heckscheibe mit den außergewöhnlichen LED-Rückleuchten.

Ausstattungslinien

Mitsubishi weiß mit den Ausstattungslinien seiner Automobile immer wieder und so gut wie immer positiv zu überraschen. Deshalb darf diese Rubrik nur als Momentaufnahme aufgefasst werden. Der Mitsubishi Eclipse Cross startet mit Sechsgang-Handschaltung in der Basisversion mit Frontantrieb bei 18.990 Euro. In diesem Preis ist der immer noch geltende Einführungsrabatt von 3.000 Euro bereits abgezogen.

Die weiteren Versionen werden von den Japanern Diamant Edition, Plus, Diamant Edition+, Top, Top mit Navigationssystem, Top mit Panoramadach und die Top mit Navi und Panoramadach genannt. Gleich ist immer der Antrieb, zur Wahl stehen nur noch Front- oder Allradantrieb und manuelles oder CVT-Getriebe.

Der Antrieb des Mitsubishi Eclipse Cross

Ein Motor steht für das Coupé zur Verfügung. 1,5-Liter groß, mit Benzin betrieben und mit einem Turbolader zu einer Leistung von 120 kW (163 PS) aufgeblasen. 250 Nm an Drehmoment stehen zur Verfügung, ausreichend um den Mitsubishi Eclipse Cross ordentlich vorwärts zu bewegen.

Wir hatten in unserem Testwagen die Kombination mit dem gar nicht so stufenlosen CVT-Getriebe an Bord. Diese CVT-Einheit kann nämlich über die Schaltpaddels am Lenkrad und auch über den Schaltknüppel über acht Gänge manuell geschaltet werden. Das sorgt für eine dynamische Fahrweise, die dann aber mit ordentlichem Durst verbunden ist.

Die 7 Liter kombinierten Verbrauch auf 100 Kilometer, die Mitsubishi angibt, sind zwar erreichbar, aber nur mit der notwendigen Zurückhaltung des Gasfußes. Der in der von uns gefahrenen Ausstattungslinie Top knapp 1,7 Tonnen schwere Eclipse Cross mit Allradantrieb verbrauchte im Schnitt zwischen 8 und 9 Litern.

Stellt sich die Frage, warum Mitsubishi nicht in die Elektronik-Kiste gegriffen hat und dem Eclipse Cross beispielsweise ein Mild- oder sogar Vollhybrid-Package spendiert hat.

Fahreigenschaften

Der Allradantrieb „Super All Wheel Control“ des Mitsubishi Eclipse Cross wurde vom Lancer Evolution, einem der erfolgreichsten Rallye-Autos der Welt adaptiert. Dieses System verteilt die Kraft nicht nur in Richtung der beiden Achsen, sondern steuert auch jedes Rad einzeln an. Zudem können per Knopfdruck die Modi Snow und Gravel aktiviert werden, die je nach Fahrbahnzustand die optimale Traktion liefern.

Das Ergebnis ist ein sehr gutes Fahrverhalten, das hohe Kurvengeschwindigkeiten ebenso zulässt, wie das Fahren abseits asphaltierter Routen. Zudem überzeugt der Mitsubishi Eclipse Cross mit einer hohen Laufruhe und damit verbundener Langstreckentauglichkeit.

Ausstattungslinien

Mitsubishi weiß mit den Ausstattungslinien seiner Automobile immer wieder zu überraschen. Deshalb darf diese Rubrik nur als Momentaufnahme aufgefasst werden. Der Mitsubishi Eclipse Cross startet mit Sechsgang-Handschaltung in der Basisversion mit Frontantrieb bei 18.990 Euro. In diesem Preis ist der immer noch geltende Einführungsrabatt von 3.000 Euro bereits abgezogen.

Die weiteren Versionen werden von den Japanern Diamant Edition, Plus, Diamant Edition+, Top, Top mit Navigationssystem, Top mit Panoramadach und die Top mit Navi und Panoramadach genannt. Gleich ist immer der Antrieb, zur Wahl stehen nur noch Front- oder Allradantrieb und manuelles oder CVT-Getriebe.

Ein Angebot von Mitsubishi für den kommenden Winter 2018 ist erwähnenswert. Der deutsche Importeur offeriert Winter-Komplett-Räder und gewährt zusätzlich eine 36-monatige Garantie, die Pannen jeglicher Art sowie Schäden durch Vandalismus oder Diebstahl die Wiederbeschaffungskosten abdeckt. Die jeweilige Vergütung staffelt sich nach Kaufdatum und liegt zwischen 100 Prozent für bis zu drei Monate alte beziehungsweise 15 Prozent für maximal 36 Monate alte Reifen.

Fazit

Mitsubishi hat sich in den ersten drei Quartalen 2018 einen Marktanteil von 2,2 Prozent erobert. Mitverantwortlich für diesen Erfolg ist auch der Mitsubishis Eclipse Cross. Das Fahrzeug überzeugt mit einer sehr guten Ausstattung, günstigen Preisen und einer ordentlichen Verarbeitung. Im Frühjahr 2019 kommt zudem ein Diesel mit einer Achtgang-Wandlerautomatik. Freuen würden wir uns dennoch über eine Variante mit Hybridantrieb, die den Fahrspaß effizienter gestaltet.

Technische Daten

Im Auto360.de Test: Mitsubishi Eclipse Cross 4WD Top

Antrieb, Fahrleistungen und Verbrauch

Motor: 4-Zylinder-Benziner

Getriebe: (Achtgang)-CVT-Getriebe mit Schaltwippen am Lenkrad

Hubraum in ccm: 1.499

Leistung in kW (PS) bei U/min: 120 (163)/5.500

Maximales Drehmoment in Nm bei U/min: 250/1.800 – 4.500

Beschleunigung 0-100 km/h in s: 9,8

Höchstgeschwindigkeit in km/h: 200

Tankinhalt: 60 l

Kraftstoffverbrauch Kombinierter Verkehr: 7,0 l auf 100 km

CO2-Emission kombiniert in g/km: 159

Abmessungen, Gewichte, Bereifung

Länge/Breite/Höhe in mm: 4.405/1.805/1.685

Radstand in mm: 2.670

Leergewicht (inklusive Fahrer) in kg: 1.688

Zulässiges Gesamtgewicht in kg: 2.150

Kofferrauminhalt in l: 378 – 1.159

Bereifung: 225/55 R18

Felgen: 7 x 18″ Leichtmetall

Preis

Listenpreis in Euro inklusive Mehrwertsteuer: 33.090 Euro

 

 

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
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