Steckbrief Skoda Kodiaq Sportline

Der Skoda Kodiaq Sportline setzt den großen Erfolg des tschechischen SUV uneingeschränkt fort. Besteller dieses Fahrzeugs müssen viel Geduld mitbringen. Wartezeiten von mehr als acht Monaten sind leider immer noch Normalzustand. Dafür bekommt man mit dem Sportline eine wunderbar gelungene Version des großen Bären.

Die Details des Skoda Kodiaq Sportline

Wir finden ja, dass das rot unseres Testwagens die coolste Farbe für den Skoda Kodiaq Sportline ist. Allein schon deshalb, weil die in schwarz gehaltenen Applikationen am besten wirken. Dazu gehören unter anderem Kühlergrill und Außenspiegel, die Dachreling sowie im Innenraum der Dachhimmel und die Türverkleidungen mit Einsätzen aus Alcantara.

19 Zoll große Alufelgen in anthrazit ergänzen die sportliche Optik genau wie der hintere Diffusor mit den integrierten Auspuffblenden. Die dynamische Ausprägung des Skoda Kodiaq Sportline findet ihren Höhepunkt in den hervorragenden Sportsitzen, die für perfekten Sitzkomfort und Seitenhalt sorgen.

Fahrverhalten und Motoren

Zwei Benziner und zwei Diesel mit einer Leistungsbreite von 110 kW (150 PS) bis 140 kW (190 PS) stehen für den Skoda Kodiaq Sportline zur Wahl. Bis auf den 150-PS-Diesel sind alle Sportline mit serienmäßig mit dem Doppelkupplungsgetriebe DSG ausgestattet. Wir hatten den 190 PS starken Selbstzünder unter dem Popo und mussten feststellen, dass die Kraft zwar ausreichend, aber dennoch nicht die Optik widerspiegelt.

Der serienmäßige Allradantrieb und die umfangreiche Ausstattung des 43.110 Euro teuren Kodiaq heben das Leergewicht auf locker 1,8 Tonnen an und die wollen bewegt werden. Mit dem adaptiven Fahrwerk inklusive Fahrprofilauswahl kann mit dem Modus Sport mehr Agilität abgerufen werden. Zudem stehen Normal, Eco, Comfort und bei unserem Allradler auch noch Snow zur Auswahl bereit.

Fein justiert kann man mit dem Skoda Kodiaq Sportline wunderbar cruisen und den wunderbaren Fahrkomfort genießen. Aber auch im Gelände die Sau raus lassen. Mit dem Offroad-Assistenten mutiert der SUV doch fast zu einem echten Geländewagen.

Ausstattungsumfänge

Skoda hat bei der Ausstattung des Sportline aus dem Vollen geschöpft. Neben den bereits erwähnten Applikationen, den Sportsitzen und den dunkler getönten Scheiben im hinteren Bereich leuchtet der Kodiaq aus LED-Hauptscheinwerfern inklusive dem mittlerweile obligatorischen LED-Tagfahrlicht.

Dazu kommen Fahrlicht-Assistent und Regensensor, die Zweizonen-Klimaautomatik, Geschwindigkeitsregelanlage und die hinteren Parksensoren. Die Musik dudelt serienmäßig aus dem System namens Swing mit einem 6,5 Zoll großen Display inklusive Freisprecheinrichtung für das Telefon.

Sämtliche Sitze mit Alcantarabezug sind beheizbar. Ausnahmen sind der hintere Mittelsitz und die für 750 Euro optional erhältliche dritte Sitzreihe. Das günstigste fest eingebaute Navigationssystem ist im Ausstattungspaket Business Amundsen für 1.290 Euro zu ordern.

Ein Skoda ohne Simply clever Lösungen an Bord ist definitiv eine Fälschung. Deshalb waren auch in unserem Skoda der obligatorische Eiskratzer und selbstverständlich zwei Schirme an Bord. Untergebracht in den Türverkleidungen der Vordertüren sind die beiden nützlich Helfer, wenn Petrus mal den Himmel öffnet.

Konnektivität

Über die immer wichtiger werdenden Komponenten der Konnektivität haben wir bereits ausführlich berichtet. Im Serienumfang des Skoda Kodiaq Sportline ist Skoda Care Connect integriert. Für das weiterführende System Skoda Infotainment Online muss zwingend das Infotainmentsystem Columbus für 2.290 Euro geordert werden. Mehr Infos sind zu Skoda Connect sind unter den markierten Links zu finden.

Fazit

So schön der Skoda Kodiaq Sportline ist, so lange müssen die Besteller dieses SUV immer noch auf ihr Bärchen warten. Die Begehrlichkeiten sind hoch. Verständlicherweise, ist doch der Kodiaq in Bezug auf Qualität, Verarbeitung, Größe und Komfort recht preiswert. Wäre nur schön, wenn die Nachfrage künftig schneller befriedigt würde.

Technische Daten

Im Auto360.de Test: Skoda Kodiaq 2,0 TDI 4x4 Sportline

Antrieb, Fahrleistungen und Verbrauch

Motor: 4-Zylinder-Diesel

Getriebe: Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DSG

Hubraum in ccm: 1.968

Leistung in kW (PS) bei U/min: 140 (190)/3.500 – 4.000

Maximales Drehmoment in Nm bei U/min: 400/1.900 – 3.300

Beschleunigung 0–100 km/h in s: 8,6

Höchstgeschwindigkeit in km/h: 210

Tankinhalt in l: 60

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,7

CO2-Emission kombiniert in g/km: 150

Abmessungen, Gewichte, Bereifung

Länge/Breite/Höhe in mm: 4.700/1.882/1.655

Radstand in mm: 2.791

Leergewicht (inklusive Fahrer) in kg: 1.752

Zulässiges Gesamtgewicht in kg: 2.352

Kofferrauminhalt in l: 835 – 2.065

Bereifung: 235/50 R19

Felgen: 8 x 19″ Leichtmetall

Preis

Listenpreis in Euro inklusive Mehrwertsteuer: 43.110

 

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
Dietmar Stanka

Letzte Artikel von Dietmar Stanka (Alle anzeigen)