Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
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Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
Volkswagen Beetle Dune Cabriolet
Volkswagen Beetle Dune Cabriolet

 

Steckbrief Volkswagen Beetle Dune Cabriolet

Die Buggy-Szene der 1960er und 1970er Jahre war Ausdruck der Flower-Power-Zeit. Fröhlich, bunt, offen und für jeden Spaß zu haben. Ein bisschen dieser Ära bringt das Volkswagen Beetle Dune Cabriolet heute zu uns. Ein aufgewerteter Beetle, der zudem auch noch geschlossen angeboten wird. Für mich ist das Cabriolet aber ein Muss. Vor allem wenn es in Sandstorm Yellow Metallic lackiert ist. Der coolsten aller angebotenen Farben für den Strand-Käfer.

Ein echter Käfer

10 mm sind manchmal entscheidend für eine komplett andere Optik. Dieses Maß beschreibt die Höhendifferenz zwischen einem Beetle und einem Beetle Dune. Dazu noch weiter ausgestellte Kotflügel, ein großer Lufteinlass mit silbernen Rahmen und zwei mattschwarze Einsätze, in denen Blinker und Nebelscheinwerfer eingebettet sind.

Das Interieur ist ebenfalls in der Außenfarbe lackiert. Dazu gesellen sich in „Curry“ ausgeführte Kontrastnähte auf den Sitzen, dem Lederlenkrad mit Dune-Logo, dem Handbremshebelgriff, der Verkleidung des Schaltknüppels und den Ziernähten an den Fußmatten.

Fahrdynamik

Ganz ehrlich, fürs Cruisen reicht der von mir im Sommer 2016 gefahrene 1,4-Liter-TSI mit 110 kW (150 PS) vollkommen aus. Ich war unterwegs in den Niederlanden. Genauer in der Gegend von Amsterdam und an der Küste in dem netten Städtchen Noordwijk. Wenig los auf den Straßen und so konnte ich mit dem Beetle Dune Landschaft, Sonne und vor allem das Fahrvergnügen genießen.

Der von Volkswagen angegebene Durchschnittsverbrauch von 5,9 Litern auf 100 km ist mit den vielen Tempolimits in Holland locker zu erreichen. Die in den Niederlanden an jeder Ecke befindlichen Straßenschweller kompensierte der Dune mit seinem höher gelegten Fahrwerk mit Bravour.

Viel drin im Dune

4.500 Euro Aufpreis gegenüber einem normalen Beetle sind eine heftige Ansage. Aber! Basierend auf der Variante Design inklusive Klimaanlage hat der Beetle Dune serienmäßig unter anderem die automatische Fahrtlichtsteuerung, Sportsitze mit Lendenwirbelstützen vorne, Sitzheizung vorne, Regensensor, die automatisch abblendenden Innenspiegel, die Einparkhilfe sowie den Berganfahrassistenten an Bord. Zudem rollt mit 18 Zöllern vor, auf denen breite 235er montiert sind.

Als Empfehlung gelten die Bi-Xenon-Scheinwerfer für 795 Euro sowie die Kombination aus dem Radio Compostion Media, dem Navigationssystem Discover Media, DAB+, dem Soundsystem von Fender mit 400 Watt und der Sprachbedienung in der Summe für 1.915 Euro. Doof nur, dass das Connectivity-Paket mit USB-Schnittstelle und Bluetooth für das Mobiltelefon extra 175 Euro kostet. Das ist nicht in Ordnung, Volkswagen!

Fazit

Für mich ist der Dune das coolste Derivat des VW Beetle. Offen muss es zwingend sein. Nur dann wehen einem die Hippie-Flower-Power-Zeiten um die Nase. Mit seinem großzügigen Ausstattungsumfang ist er gegenüber den anderen Käfern damit die beste Wahl, auch wenn für Bluetooth extra Kohle fällig wird.

 

Technische Daten

Im Auto360.de Test: Volkswagen Beetle Dune Cabriolet

Antrieb, Fahrleistungen und Verbrauch

Motor: 4-Zylinder-Benziner

Getriebe: Sechsgang-Schaltung

Hubraum in ccm: 1.395

Leistung in kW (PS) bei U/min: 110 (150)/5.000 – 6.000

Maximales Drehmoment in Nm bei U/min: 250/1.500 – 3.500

Beschleunigung 0–100 km/h in s: 9,2

Höchstgeschwindigkeit in km/h: 198

Tankinhalt in l: 55

Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100 km: 5,9

CO2-Emission kombiniert in g/km: 137

Abmessungen, Gewichte, Bereifung

Länge/Breite/Höhe in mm: 4.286/1.822/1.562

Radstand in mm: 2.542

Leergewicht (inklusive Fahrer) in kg: 1.486

Zulässiges Gesamtgewicht in kg: 1.810

Kofferrauminhalt in l: 225

Bereifung: 235/45 R18

Felgen: 8 x 18″ Leichtmetall

Preis

Listenpreis in Euro inklusive Mehrwertsteuer: 31.250

 

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka

Dietmar Stanka wurde bereits als Kleinkind vom automobilen Virus befallen. Seine ersten journalistischen Sporen verdiente er sich als 15-jähriger. Für die Nordbayerischen Nachrichten berichtete er über Eishockey und Musik-Events in seiner Heimatstadt Pegnitz. Mit 17 nahm er als Beifahrer in Rallyeautos Platz und ein Jahr später wechselte er die Perspektive und fuhr selbst einen heißen Reifen. Im Jahr 2000 wandelte er seine Leidenschaft für Automobile in einen erfüllenden Beruf um. Unter anderem ist er als freier Autor für Grip, Träume Wagen, Autohaus, wiwo.de, ramp und den Finanzenverlag (BÖRSE ONLINE, EURO, Euro am Sonntag) tätig.
Dietmar Stanka